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Montag, 14. Februar 2011
Foodgasmic Love
Liebe Liebenden, ich habe mich nach einer gesteigerten Lernhysterie und der darauf folgenden Motivationsfalltür von meiner Muse küssen lassen und dabei ein neues Projekt gestartet. Es geht um den Genuss, Geschmack, viele Fotos und um Foodgasmic Love. In genau welche Richtung sich das Projekt ergießt bleibt im spontanen Fluss - genau wie Der Miraimist.
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Montag, 17. Januar 2011
Es war Neujahr
In München bricht der Sommer aus für ein paar Tag und ein anonymes Famileinmitfgleid nervt mich schon mit E-Mailbomben, dass ich doch mal bitte etwas schreibe, weil die Teetassen vom Vortext nicht so ansehnlich seien. Also lüfte ich das Geheimnis um den überfrühten Flughafenaufenthalt: Über den Wechsel bin ich nach Chicago geflohen, um den American Lifestyle zu genießen.
Ich bin schon etwas in die Stadt verliebt jetzt. Hier stehen, anders als in Tokyo, die Hochhäuser frei und wirken so viel besser. Es entsteht auch durch die viel breiteren Straßen wirklich das Gefühl in Gotham City mit Batman die letzten Schnäppchen zu jagen (Foto: Blick aus der Lounge im Hancock Tower mit Sekt in der Hand). Ich muss zugeben: Meine Kreditkarte blieb nicht unschuldig, denn es war ja Neujahr-Sale und ich durfte mich auch in einer Outlet-Mal austoben. I love America!
Natürlich wurde mir kulinarisch und kulturell der Intellekt aufs höchste befriedigt. Die Speicherkarten voll mit japanischen Essensfotos erspare ich euch lieber. Ich würde selber nur am Ende gierig den Kühlschrank ermorden.
Aber hier ein paar Fotos vom Art Institute of Chicago, wo wir Chagall Fenster bestaunen durften. Außerdem haben die eine tolle Sammlung namens "Thorne Miniature Rooms". Es werden Puppenhausartige Räume aus Englischen und Amerikanischen Epochen gezeigt. Dazwischen fand ich dann noch ein paar Exoten, wie den japanischen Tatami Raum.
Mit dem Essen muss man immer etwas vorsichtig sein. Es gibt die beste Küche für viel bis wenig Dollars, aber wenn dann mal der kleine Hunger packt und die Öko-Banane von der Handtasche verschluckt wurde, dann klingelt meist die Kalorien-, Fett- und Kohlenhydratezählmaschine. Aber Salate hab ich verknabbert, da hättet ihr geweint vor Genusszuckungen. Ich erwähne lieber nicht The Melting Pod, wo die nur Fondues aller Möglichkeitsformen habe, oder den pan-asiatische Imbiss, wo es Bubble-Tea-Milchshakes in Halbe Mass Größen gab.
Ich könnte noch so lange weiter erzählen: Lauft durch die Lincoln Park Gegend, gewinnt beim Beer Pong, verwirrt die Verkäufer von Starbucks beim Espresso bestellen oder shoppt euch glücklich bei Target. Vielleicht lasst ihr euch auch einfach auf die tausend Gespräche an jeder Hausecke ein.
I hope you are fine. Möge die Macht mit euch sein.
PS: Während ich das hier schreibe verzückt mich die freie Streaming-Musik von Simfy.
Ich bin schon etwas in die Stadt verliebt jetzt. Hier stehen, anders als in Tokyo, die Hochhäuser frei und wirken so viel besser. Es entsteht auch durch die viel breiteren Straßen wirklich das Gefühl in Gotham City mit Batman die letzten Schnäppchen zu jagen (Foto: Blick aus der Lounge im Hancock Tower mit Sekt in der Hand). Ich muss zugeben: Meine Kreditkarte blieb nicht unschuldig, denn es war ja Neujahr-Sale und ich durfte mich auch in einer Outlet-Mal austoben. I love America!
Natürlich wurde mir kulinarisch und kulturell der Intellekt aufs höchste befriedigt. Die Speicherkarten voll mit japanischen Essensfotos erspare ich euch lieber. Ich würde selber nur am Ende gierig den Kühlschrank ermorden.
Aber hier ein paar Fotos vom Art Institute of Chicago, wo wir Chagall Fenster bestaunen durften. Außerdem haben die eine tolle Sammlung namens "Thorne Miniature Rooms". Es werden Puppenhausartige Räume aus Englischen und Amerikanischen Epochen gezeigt. Dazwischen fand ich dann noch ein paar Exoten, wie den japanischen Tatami Raum.
Mit dem Essen muss man immer etwas vorsichtig sein. Es gibt die beste Küche für viel bis wenig Dollars, aber wenn dann mal der kleine Hunger packt und die Öko-Banane von der Handtasche verschluckt wurde, dann klingelt meist die Kalorien-, Fett- und Kohlenhydratezählmaschine. Aber Salate hab ich verknabbert, da hättet ihr geweint vor Genusszuckungen. Ich erwähne lieber nicht The Melting Pod, wo die nur Fondues aller Möglichkeitsformen habe, oder den pan-asiatische Imbiss, wo es Bubble-Tea-Milchshakes in Halbe Mass Größen gab.
Ich könnte noch so lange weiter erzählen: Lauft durch die Lincoln Park Gegend, gewinnt beim Beer Pong, verwirrt die Verkäufer von Starbucks beim Espresso bestellen oder shoppt euch glücklich bei Target. Vielleicht lasst ihr euch auch einfach auf die tausend Gespräche an jeder Hausecke ein.
I hope you are fine. Möge die Macht mit euch sein.
PS: Während ich das hier schreibe verzückt mich die freie Streaming-Musik von Simfy.
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Auf der Karte:
Chicago, IL, USA
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Dienstag, 28. Dezember 2010
Zeitschleifen
Vielleicht ahnt ihr, dass ich gerade miesest gelaunt am Flughafen sitze, die Nacht durch gemacht habe und ein lohngedumpter Mann in Uniform mir romantisch zuflüsterte: "Machen sie doch mal bitte den Gürtel auf.".
Aber eure Kristallkugeln mögen noch so viel Sidolin-Glasreiniger abgekriegt haben, ihr werdet niemals den Frefel der Lufthansa-Wartelounge erahnen. Seht mein schlecht eingestelltes Foto an und ihr werdet euch fühlen wie eine schwangere Jungfrau ohne Ablassbrief.
Das, liebes virtuelles Publikum, ist ein grüner Tee. Steht so auf dem Beutel und ist auch so selbst für einen Dreijährigen eindeutig. Geschmack? Schon mal was von Klärschwemme gehört? Danach attestiert dir jeder Reumatherapeut eine Maul und Klauensäuche.
Denkt positiv. Neue Welt, here i come.
Aber eure Kristallkugeln mögen noch so viel Sidolin-Glasreiniger abgekriegt haben, ihr werdet niemals den Frefel der Lufthansa-Wartelounge erahnen. Seht mein schlecht eingestelltes Foto an und ihr werdet euch fühlen wie eine schwangere Jungfrau ohne Ablassbrief.
Das, liebes virtuelles Publikum, ist ein grüner Tee. Steht so auf dem Beutel und ist auch so selbst für einen Dreijährigen eindeutig. Geschmack? Schon mal was von Klärschwemme gehört? Danach attestiert dir jeder Reumatherapeut eine Maul und Klauensäuche.
Denkt positiv. Neue Welt, here i come.
Dienstag, 14. Dezember 2010
Doku "Wildes Japan"
Gerade habe ich mal wieder meinen DVB-T Stick entstaubt und mir eine Streamingsendung über Radiowellen des ersten Deutschen Fernsehens, die Doku "Wildes Japan", rein gezogen. In der ARD Mediathek könnt ihr euch das auch noch mal ansehen. (Leider kann man von denen Nichts auf der eigenen Seite einbinden.) Die Bilder sind farblich unglaublich und es werden sehr seltene Tieraufnahmen gezeigt. Ich war sofort wieder verliebt. Hach.
Bleibt an der Mattscheibe. Werbepause.
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Sonntag, 12. Dezember 2010
Restaurantkritik für Nippophile
Es ist Winter, die Straßen sind zu geschneit und niemand will das Haus verlassen. Dagegen gibt es jetzt ein Heilmittel: Spontane Restauranttest. Heute: Japaner (wie auch sonst mit mir).
Als erstes stell ich euch "Kushi-Tei of Tokyo" (Karte) vor. Die Story dazu geht so: Abgefuckte Studenten haben um elf Uhr abends immer noch nichts gegessen, der Pizzaservice hat drakonische Mindesbestellwerte und der Bagelbrothers um die Ecke keine Nachtschicht. Da kann man eigentlich nur in den mysteriösen Japaner um die Ecke. In den Mantel und ran an die Stäbchen.
Was wir aßen:
Seetangsalat: Super für die figurbewusste Jurastudentin mit Hang zum exotischen.
Sushirollen mit Thunfisch und Avocado: Für den Dandy-Studenten mit AirBerlin Jetset-Avancen.
Nicht auf den Fotos: Yakitori (gebratenes Hühnchenfleisch) zum Winterspecial-halben-Preis mit Tare Sauce: Perfekt für Studenten mit Hippsterambitionen und Dispo-Dauerzustand.
Dazu getrunken haben wir Ume-Shu (Pflaumenwein): Der Geheimtipp für intellektuelle Studentinnen, die gerne Nietzsche rezensieren.
Der Service mit kostenlosem Tee dazu ist gut. Die Atmosphäre durchschnittlich. Das ganze lag so bei 18 Euro für das dekadente Spätdinner. Mittags gibt's billige Specials und 1-Euro Studentenrabatt gleich neben der TUM.
Der nächste Streich nur ein paar Tage später trieb mich ins "Mitani" (Karte). Ich war vor Jahren schon einmal in dieser japanischen Legende Münchens gewesen. Dort gibt es Mittags besonders hervorragende Menüs für acht spendable Euros.
Was wir aßen:
Das Karaage Menü mit fritiertem Hühnchenfleisch: Gut für den übernächtigten Hacker-Informatik-Nerd. Harte Kruste mit süßlich weichem Kern und Majonäse gibt genüsslich Kraft für weiter Heldentaten.
Das Tagesgericht - Curry mit "Hanbagu"-Bulette: Hausmannsköstlich für den modebewussten Maschinenbaustudenten im Karohemd und Nerdbrille.
Für den Vitaminhaushalt sorgt in jedem Menü eine Schüssel Salat und Misosuppe mit Spinat: Studentinnen ohne Hochschulsportausweise genießen diese erleichtert.
Je Menü mit einem Becher Grüntee ergibt das so 10 Euro. Dies ist immer noch mein Geheimtipps für jeden, der sich mal in die japanische Küche einessen möchte. Es gibt auch Sushi Menüs für konservative Trendopfer. Die Atmosphäre ist sehr Japanisch, der Service etwas verplant und ohne freie Tasse Tee.
Auf dem Heimweg hab ich noch etwas im bekannten Asialaden am Rosenheimer Platz geshoppt und dieses Verpackungsdesign hat mich inspiriert.
Auf ungeklärte weise wurde ich noch in die pornöseste Wohnung Münchens mit Dachterasse und Kuppelfenster eingeladen und habe dabei diese Briefkastensäule mit Zeitmaschinendesign auf meine SD-Karte geklickt.
Bleibt durchgestylt und fröhnt den Gaumenfreuden. Sayonara.
Als erstes stell ich euch "Kushi-Tei of Tokyo" (Karte) vor. Die Story dazu geht so: Abgefuckte Studenten haben um elf Uhr abends immer noch nichts gegessen, der Pizzaservice hat drakonische Mindesbestellwerte und der Bagelbrothers um die Ecke keine Nachtschicht. Da kann man eigentlich nur in den mysteriösen Japaner um die Ecke. In den Mantel und ran an die Stäbchen.
Was wir aßen:
Seetangsalat: Super für die figurbewusste Jurastudentin mit Hang zum exotischen.
Sushirollen mit Thunfisch und Avocado: Für den Dandy-Studenten mit AirBerlin Jetset-Avancen.
Nicht auf den Fotos: Yakitori (gebratenes Hühnchenfleisch) zum Winterspecial-halben-Preis mit Tare Sauce: Perfekt für Studenten mit Hippsterambitionen und Dispo-Dauerzustand.
Dazu getrunken haben wir Ume-Shu (Pflaumenwein): Der Geheimtipp für intellektuelle Studentinnen, die gerne Nietzsche rezensieren.
Der Service mit kostenlosem Tee dazu ist gut. Die Atmosphäre durchschnittlich. Das ganze lag so bei 18 Euro für das dekadente Spätdinner. Mittags gibt's billige Specials und 1-Euro Studentenrabatt gleich neben der TUM.
Der nächste Streich nur ein paar Tage später trieb mich ins "Mitani" (Karte). Ich war vor Jahren schon einmal in dieser japanischen Legende Münchens gewesen. Dort gibt es Mittags besonders hervorragende Menüs für acht spendable Euros.
Was wir aßen:
Das Karaage Menü mit fritiertem Hühnchenfleisch: Gut für den übernächtigten Hacker-Informatik-Nerd. Harte Kruste mit süßlich weichem Kern und Majonäse gibt genüsslich Kraft für weiter Heldentaten.
Das Tagesgericht - Curry mit "Hanbagu"-Bulette: Hausmannsköstlich für den modebewussten Maschinenbaustudenten im Karohemd und Nerdbrille.
Für den Vitaminhaushalt sorgt in jedem Menü eine Schüssel Salat und Misosuppe mit Spinat: Studentinnen ohne Hochschulsportausweise genießen diese erleichtert.
Je Menü mit einem Becher Grüntee ergibt das so 10 Euro. Dies ist immer noch mein Geheimtipps für jeden, der sich mal in die japanische Küche einessen möchte. Es gibt auch Sushi Menüs für konservative Trendopfer. Die Atmosphäre ist sehr Japanisch, der Service etwas verplant und ohne freie Tasse Tee.
Auf dem Heimweg hab ich noch etwas im bekannten Asialaden am Rosenheimer Platz geshoppt und dieses Verpackungsdesign hat mich inspiriert.
Auf ungeklärte weise wurde ich noch in die pornöseste Wohnung Münchens mit Dachterasse und Kuppelfenster eingeladen und habe dabei diese Briefkastensäule mit Zeitmaschinendesign auf meine SD-Karte geklickt.
Bleibt durchgestylt und fröhnt den Gaumenfreuden. Sayonara.
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Auf der Karte:
München Rosenheimer Platz, 81667 München, Deutschland
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Mittwoch, 8. Dezember 2010
Wenn sich beim Plätzchen backen Geschichte schreibt.
Vorgestern wurde bei mir geweihnachtet - nicht der ritualisierte Konsummarsch durch die Einkaufsstraßen dieser Stadt, sondern am Ofen wie bei Omi mit Nudelholz und Stechformen. Plätzchen sind irgendwie wunderbar und anstrengende kleine Genussmomente. Per Internet-Rezeptsuche kam ich mir vor wie in Rolf Zuckowskis "Weihnachtsbäckerei". Das bringt Gemütlichkeit in die kalte Winterlichkeit. Mein Tipp: Vanillekipferl oder Rumschnitten. Der Glühwein als Stimmungsbeschleuniger darf auch nicht fehlen.
Meine obligatorischen Winterspaziergang habe ich auch schon erledigt - zack, Hacken - und dabei etwas mit meiner Kamera rumexperimentiert. Grandios ist natürlich anders, aber irgendwo muss so etwas ja hin. Da missbrauch ich gerne euere Flachbildschirme.
Genüssliche und amüsiert sitze ich die letzten Tage nämlich vor meinem eigenen Fachbildschirm am Ofen und lasse mir von meiner Computerstimme einen Wikileak-Artikel nach dem anderen vor beten (Spiegel, Guardian oder NY Times). Die Welt ohne Make-up hat mich nicht besonders schockiert. Verwundert und verärgert bin ich aber sehr über den Reaktionismus der Regierenden der freien Demokratien, die mit allen Mitteln den Markt, die Meinung und die Inhalte der Dokumente beeinflussen wollen, obwohl diese Akteure doch immer von der Wichtigkeit von Offenheit und Freiheit gepredigt hatten und diese einen Grundpfeiler der demokratischen Gesellschaft darstellt. Kritikfähigkeit als Softskill ist nur eine Marketingmasche oder wie? Dass diese öffentlich gemachten Texte unsere Epochen in den Geschichtsbücher oder das Ende des freien Meinungsinternets unterschreiben könnten, kommentiert der Guardian sehr guten in "Live with the WikiLeakable world or shut down the net. It's your choice".
Wer nicht so viel Zeit für dieses ganze "Politische" hat, sollte sich wenigsten mit der Zusammenfassung begnügen, denn das ist Kategorie: "very important and tell your grand children". Ich sag aber immer: "Politik ist alles im Leben." Wer das verneint lässt sich leicht manipulieren.
Also: Weiter hinterfragen, nichts glaube, denn alles ist Möglich. Bis zur nächsten Sendung.
Meine obligatorischen Winterspaziergang habe ich auch schon erledigt - zack, Hacken - und dabei etwas mit meiner Kamera rumexperimentiert. Grandios ist natürlich anders, aber irgendwo muss so etwas ja hin. Da missbrauch ich gerne euere Flachbildschirme.
Genüssliche und amüsiert sitze ich die letzten Tage nämlich vor meinem eigenen Fachbildschirm am Ofen und lasse mir von meiner Computerstimme einen Wikileak-Artikel nach dem anderen vor beten (Spiegel, Guardian oder NY Times). Die Welt ohne Make-up hat mich nicht besonders schockiert. Verwundert und verärgert bin ich aber sehr über den Reaktionismus der Regierenden der freien Demokratien, die mit allen Mitteln den Markt, die Meinung und die Inhalte der Dokumente beeinflussen wollen, obwohl diese Akteure doch immer von der Wichtigkeit von Offenheit und Freiheit gepredigt hatten und diese einen Grundpfeiler der demokratischen Gesellschaft darstellt. Kritikfähigkeit als Softskill ist nur eine Marketingmasche oder wie? Dass diese öffentlich gemachten Texte unsere Epochen in den Geschichtsbücher oder das Ende des freien Meinungsinternets unterschreiben könnten, kommentiert der Guardian sehr guten in "Live with the WikiLeakable world or shut down the net. It's your choice".
Wer nicht so viel Zeit für dieses ganze "Politische" hat, sollte sich wenigsten mit der Zusammenfassung begnügen, denn das ist Kategorie: "very important and tell your grand children". Ich sag aber immer: "Politik ist alles im Leben." Wer das verneint lässt sich leicht manipulieren.
Also: Weiter hinterfragen, nichts glaube, denn alles ist Möglich. Bis zur nächsten Sendung.
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Sonntag, 28. November 2010
Yann Tiersen und die Elektrotiere
Gestern war ein guter Tag, denn es war Yann Tiersen-Tag. Der Großmeister von Filmmusik wie "Die fabelhafte Welt der Amélie" oder "Goodbye Lenin" gab uns die Ehre im Backstage.
Wer ihn von diesen Soundtracks kennt, wird sich auf ein Kuschel-Muschel-Kaminfeuer-Konzert einstellen. Weit gefehlt Damen und Herren der nebulösen Antizipation. Da war ganz schön viel Elektro und Experimental drin in dieser Live-Müslimischung. Diese pornösen Beats wurden immer wilder mit der Laufzeit des Konzerts. Irgendwann konnte man uns nicht mehr stoppen und wir flogen nur noch so im Wirbel der Taktfrequenz. Seine Geigeneinlagen (Video unten) waren einfach grandios.
Super Sache! Der einzige Markel war, dass dieses Backstage einfach nur inkompetentes Personal zu bieten hat. Wir wurden sogar beim Bier bestellen vom Barmann beschimpft. Verrückt! Und dabei sahen wir alle so gut aus.
Hier das Video für die kleinen Impressionen. Geht hin, wenn der bei euch am Start ist.
Und jetzt wieder kurz mein Lieblingsthema: Essen. Denn als kleine Tradition sind wir natürlich wieder zum royalen Cosmogrill, wo das Fleisch über fünf Euro kostet und ich so völlig meiner eigenen Fleischregel konform einen beflügelnden Cheeseburger mit Backkartoffeln genießen konnte. Als Katerfrühstück war ich dann in meinem neuen Lieblingscafe, dem Cafe Jasmin in der Augustenstrasse. Das ist zwar Sonntags schon länger das Jagdgebiet der städtischen Hippster, aber die Plüschmöbel mit Goldtapete lassen einen diesen kleinen Fehler schnell verzeihen. Dort servierte man mir professionell höflichst diese fabelhaften Sandwichs und eine bitter-gute Himbeertorte.
Bleibt Genießer der hohen Künste. Fidel-düh!
Wer ihn von diesen Soundtracks kennt, wird sich auf ein Kuschel-Muschel-Kaminfeuer-Konzert einstellen. Weit gefehlt Damen und Herren der nebulösen Antizipation. Da war ganz schön viel Elektro und Experimental drin in dieser Live-Müslimischung. Diese pornösen Beats wurden immer wilder mit der Laufzeit des Konzerts. Irgendwann konnte man uns nicht mehr stoppen und wir flogen nur noch so im Wirbel der Taktfrequenz. Seine Geigeneinlagen (Video unten) waren einfach grandios.
Super Sache! Der einzige Markel war, dass dieses Backstage einfach nur inkompetentes Personal zu bieten hat. Wir wurden sogar beim Bier bestellen vom Barmann beschimpft. Verrückt! Und dabei sahen wir alle so gut aus.
Hier das Video für die kleinen Impressionen. Geht hin, wenn der bei euch am Start ist.
Und jetzt wieder kurz mein Lieblingsthema: Essen. Denn als kleine Tradition sind wir natürlich wieder zum royalen Cosmogrill, wo das Fleisch über fünf Euro kostet und ich so völlig meiner eigenen Fleischregel konform einen beflügelnden Cheeseburger mit Backkartoffeln genießen konnte. Als Katerfrühstück war ich dann in meinem neuen Lieblingscafe, dem Cafe Jasmin in der Augustenstrasse. Das ist zwar Sonntags schon länger das Jagdgebiet der städtischen Hippster, aber die Plüschmöbel mit Goldtapete lassen einen diesen kleinen Fehler schnell verzeihen. Dort servierte man mir professionell höflichst diese fabelhaften Sandwichs und eine bitter-gute Himbeertorte.
Bleibt Genießer der hohen Künste. Fidel-düh!
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